Ich bin schockiert über das postoperative Management und das Notfallkonzept dieser Praxis, die sich selbst als Praxis für Allgemein- und Notfallmedizin bezeichnet.
Die geplante Operation meines Hundes wurde durchgeführt, der präoperative Ablauf war unauffällig. Zwei Tage postoperativ traten jedoch deutliche Komplikationsanzeichen auf: Fieber, Zittern, Schmerzäußerungen, Apathie, Appetitlosigkeit sowie frisches Blut im Kot. Dies sind klare Warnsymptome für mögliche postoperative Komplikationen (z. B. Nachblutungen, Infektion, Entzündung o. Ä.) und erfordern eine zeitnahe klinische Untersuchung.
Da die Operation erst 48 Stunden zuvor in dieser Praxis durchgeführt wurde, kontaktierte ich die Praxis umgehend. Nach angeblich „kurzer Rücksprache“ mit dem Tierarzt wurde ich erst eine Stunde später zurückgerufen. In dieser Zeit war die Praxis nicht erreichbar, während sich der Zustand meines Hundes sichtbar verschlechterte.
Am Telefon wurde mir dann mitgeteilt, man könne den Hund „dazwischen schieben“, allerdings mit einem Aufpreis von 50 € für einen Notfalltermin. Selbstverständlich ist ein erhöhter Gebührensatz nach GOT bei Notfällen grundsätzlich nachvollziehbar. Was hier jedoch aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar ist, ist das fehlende postoperative Nachsorge- und Notfallmanagement nach einem chirurgischen Eingriff – insbesondere innerhalb der ersten 48 Stunden, in denen das Risiko für Komplikationen bekanntermaßen erhöht ist.
Ich habe mich daraufhin an eine andere Tierklinik gewandt. Dort wurde mein Hund sofort untersucht und behandelt, da man den Zustand als akuten Behandlungsnotfall eingestuft hat. Laut den behandelnden Tierärzten bestand dringender Behandlungsbedarf. Durch die dortige Behandlung konnte Schlimmeres verhindert werden, allerdings entstanden zusätzliche Kosten von über 500 €.
Besonders irritierend war zudem, dass ich zeitgleich eine E-Mail von der ursprünglichen Praxis erhielt, in der man mir mitteilte, es handle sich „nicht um einen akuten Notfall“ – wohlgemerkt ohne das Tier klinisch untersucht zu haben. Eine solche Einschätzung ohne klinische Untersuchung bei geschilderten postoperativen Komplikationssymptomen halte ich für fachlich sehr fragwürdig.
Mein Fazit: Unzureichendes postoperatives Management, kein erkennbares funktionierendes Notfallkonzept für eigene chirurgische Patienten und ein aus meiner Sicht nicht angemessener Umgang mit potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen.
Ich kann diese Praxis für chirurgische Eingriffe und postoperative Betreuung daher nicht empfehlen.
Ein Stern ist noch zu viel - dringende Warnung für alle, die überlegen ihr Tier operieren zu lassen 🚨 unser Hund wurde dort kastriert und es kam nach dem Eingriff zu Komplikationen in Form von Blutungen und erhöhten Entzündungswerten. Filu war nicht in der Lage, eine Nachsorge bei solchen Notfällen nach deren OP anzubieten! Wir sind mit unserem Hund demnach in eine andere Notfall-Klinik, wo sofort reagiert wurde und die Tierärzte dort nur mit Kopfschütteln über das Vorgehen von Filu antworteten, während sie unseren Hund behandelt haben.
Bis dahin hatte ich einen guten Eindruck, hätte ich vorher gewusst wie Filu agiert wenn es darauf ankommt, so hätte ich anders entschieden. Dies gilt als Warnung für alle, die überlegen ihr Tier hier einem Eingriff zu unterziehen.
Ich kann diese Praxis nicht empfehlen aus folgenden Gründen:
- Die erste Tierärztin hat bei meinem Kater weder eine Ultraschalluntersuchung noch ein Röntgenbild gemacht oder etwas davon vorgeschlagen. Auf dieser Basis wurden (die später festgestellten Harnsteine) ausgeschlossen und eine einfache Blasenentzündung diagnostiziert.
- Als die Steine dann später doch festgestellt wurden, machte die Tierchirurgin kein Kontroll-X-Ray nach der OP und übersah dadurch 16 Steine. Sie boten dann eine Kulanz-OP an, die leider auch nicht alle Steine entfernen konnte. Richtig wäre gewesen beim ersten Mal nicht schlampig zu arbeiten.
- Die Dosierung des Antibiotikum nach den OP‘s war falsch auf das Gewicht meines Katers abgestimmt und sogar niedriger als die Mindestdosierung vom Beipackzettel. Als ich für eine dritte OP dann in die LMU Klinik gegangen bin hat der Tierarzt das bemerkt und ist daraufhin sichtlich wütend geworden. Die Klinik hat prompt auch noch einen multiresistenten Keim festgestellt. Die Antibiotika-Gabe wurde durch die Klinik sofort stark erhöht.
- Bei meinem anderen 5 Jahre alten Kater wollten sie unbedingt eine neue Grundimmunisierung bei einer verspäteten Impfung machen. Das ist entgegen der Stiko Empfehlung, was ich durch eine andere Praxis erfahren habe, als ich es dort machen lassen wollte.
- Die Praxis hat im Schriftverkehr jegliche Verantwortung von sich gewiesen. Auf meine Kritik reagierte das Unternehmen schriftlich damit, dass die Behandlung sowie die Antibiotika-Dosierung aus deren fachlicher Sicht medizinisch indiziert und korrekt durchgeführt worden seien. Meine Vorwürfe wurden als nicht greifend zurückgewiesen.
Nach dieser Erfahrung bin ich froh eine gute andere Praxis gefunden zu haben, die weniger auf hübsche Wandfarbe und mehr auf Kompetenz setzt.
Barbara Jungwirth
vor 2 WochenBin voll zufrieden mit dieser Tierpraxis
Kristina Herlt
vor 4 WochenTolle Praxis und Team!
Louisa Bielke
vor einem MonatIch bin schockiert über das postoperative Management und das Notfallkonzept dieser Praxis, die sich selbst als Praxis für Allgemein- und Notfallmedizin bezeichnet. Die geplante Operation meines Hundes wurde durchgeführt, der präoperative Ablauf war unauffällig. Zwei Tage postoperativ traten jedoch deutliche Komplikationsanzeichen auf: Fieber, Zittern, Schmerzäußerungen, Apathie, Appetitlosigkeit sowie frisches Blut im Kot. Dies sind klare Warnsymptome für mögliche postoperative Komplikationen (z. B. Nachblutungen, Infektion, Entzündung o. Ä.) und erfordern eine zeitnahe klinische Untersuchung. Da die Operation erst 48 Stunden zuvor in dieser Praxis durchgeführt wurde, kontaktierte ich die Praxis umgehend. Nach angeblich „kurzer Rücksprache“ mit dem Tierarzt wurde ich erst eine Stunde später zurückgerufen. In dieser Zeit war die Praxis nicht erreichbar, während sich der Zustand meines Hundes sichtbar verschlechterte. Am Telefon wurde mir dann mitgeteilt, man könne den Hund „dazwischen schieben“, allerdings mit einem Aufpreis von 50 € für einen Notfalltermin. Selbstverständlich ist ein erhöhter Gebührensatz nach GOT bei Notfällen grundsätzlich nachvollziehbar. Was hier jedoch aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar ist, ist das fehlende postoperative Nachsorge- und Notfallmanagement nach einem chirurgischen Eingriff – insbesondere innerhalb der ersten 48 Stunden, in denen das Risiko für Komplikationen bekanntermaßen erhöht ist. Ich habe mich daraufhin an eine andere Tierklinik gewandt. Dort wurde mein Hund sofort untersucht und behandelt, da man den Zustand als akuten Behandlungsnotfall eingestuft hat. Laut den behandelnden Tierärzten bestand dringender Behandlungsbedarf. Durch die dortige Behandlung konnte Schlimmeres verhindert werden, allerdings entstanden zusätzliche Kosten von über 500 €. Besonders irritierend war zudem, dass ich zeitgleich eine E-Mail von der ursprünglichen Praxis erhielt, in der man mir mitteilte, es handle sich „nicht um einen akuten Notfall“ – wohlgemerkt ohne das Tier klinisch untersucht zu haben. Eine solche Einschätzung ohne klinische Untersuchung bei geschilderten postoperativen Komplikationssymptomen halte ich für fachlich sehr fragwürdig. Mein Fazit: Unzureichendes postoperatives Management, kein erkennbares funktionierendes Notfallkonzept für eigene chirurgische Patienten und ein aus meiner Sicht nicht angemessener Umgang mit potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen. Ich kann diese Praxis für chirurgische Eingriffe und postoperative Betreuung daher nicht empfehlen.
Leni B
vor einem MonatEin Stern ist noch zu viel - dringende Warnung für alle, die überlegen ihr Tier operieren zu lassen 🚨 unser Hund wurde dort kastriert und es kam nach dem Eingriff zu Komplikationen in Form von Blutungen und erhöhten Entzündungswerten. Filu war nicht in der Lage, eine Nachsorge bei solchen Notfällen nach deren OP anzubieten! Wir sind mit unserem Hund demnach in eine andere Notfall-Klinik, wo sofort reagiert wurde und die Tierärzte dort nur mit Kopfschütteln über das Vorgehen von Filu antworteten, während sie unseren Hund behandelt haben. Bis dahin hatte ich einen guten Eindruck, hätte ich vorher gewusst wie Filu agiert wenn es darauf ankommt, so hätte ich anders entschieden. Dies gilt als Warnung für alle, die überlegen ihr Tier hier einem Eingriff zu unterziehen.
Ari S
vor einem MonatIch kann diese Praxis nicht empfehlen aus folgenden Gründen: - Die erste Tierärztin hat bei meinem Kater weder eine Ultraschalluntersuchung noch ein Röntgenbild gemacht oder etwas davon vorgeschlagen. Auf dieser Basis wurden (die später festgestellten Harnsteine) ausgeschlossen und eine einfache Blasenentzündung diagnostiziert. - Als die Steine dann später doch festgestellt wurden, machte die Tierchirurgin kein Kontroll-X-Ray nach der OP und übersah dadurch 16 Steine. Sie boten dann eine Kulanz-OP an, die leider auch nicht alle Steine entfernen konnte. Richtig wäre gewesen beim ersten Mal nicht schlampig zu arbeiten. - Die Dosierung des Antibiotikum nach den OP‘s war falsch auf das Gewicht meines Katers abgestimmt und sogar niedriger als die Mindestdosierung vom Beipackzettel. Als ich für eine dritte OP dann in die LMU Klinik gegangen bin hat der Tierarzt das bemerkt und ist daraufhin sichtlich wütend geworden. Die Klinik hat prompt auch noch einen multiresistenten Keim festgestellt. Die Antibiotika-Gabe wurde durch die Klinik sofort stark erhöht. - Bei meinem anderen 5 Jahre alten Kater wollten sie unbedingt eine neue Grundimmunisierung bei einer verspäteten Impfung machen. Das ist entgegen der Stiko Empfehlung, was ich durch eine andere Praxis erfahren habe, als ich es dort machen lassen wollte. - Die Praxis hat im Schriftverkehr jegliche Verantwortung von sich gewiesen. Auf meine Kritik reagierte das Unternehmen schriftlich damit, dass die Behandlung sowie die Antibiotika-Dosierung aus deren fachlicher Sicht medizinisch indiziert und korrekt durchgeführt worden seien. Meine Vorwürfe wurden als nicht greifend zurückgewiesen. Nach dieser Erfahrung bin ich froh eine gute andere Praxis gefunden zu haben, die weniger auf hübsche Wandfarbe und mehr auf Kompetenz setzt.